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Kate Beckinsale war bereits in Underworld und Underworld Evolution zu sehen © getty

Als Vampirkriegerin Selene nach jahrelanger Gefangenschaft frei kommt, haben Lykaner und Vampire einen neuen Feind: die Menschen.

Als die Vampirkriegerin Selene nach jahrelanger Gefangenschaft wieder auf freiem Fuß ist, ist nichts mehr so, wie es vorher war:

Nicht nur die Lykaner und Vampire führen ihren unerbittlichen Kampf gegeneinander, sondern nun auch die Menschen, die inzwischen von deren Existenz wissen und beide Spezien für immer ausrotten wollen.

Zudem erfährt Selene, dass sie eine 14-jährige Tochter hat, halb Vampir, halb Lykanerin.

Gemeinsam führen sie nun ihren Krieg gegen ihre Widersacher und den Lykaner-Anführer BioCom.

Aus der Kino.de-Kritik

Im vierten Aufzug der Gothic-Action-Saga kehrt Kate Beckinsale zu ihrer Rolle als knallharte Heroine im Krieg der Kreaturen zurück.

Mehr denn je fühlt sich die erstmals in 3D wirbelnde Franchise wie ein reinrassiges Videogame an - von der stilisiert-monochromen Düsteroptik, dem artifiziellen Design, andauernden Duellen mit immer größeren CGI-animierten Gegnern bis hin zu dem (über)dynamischen Actiondauerfeuerwerk, das nur die allernötigsten Verschnaufpausen einlegt.

Neben Milla Jovovich in der fünfteiligen "Resident Evil"-Reihe kann Kate Beckinsale längst als zuverlässige Kick-Ass-Heldin bestehen, auch wenn sie die dritte Folge der Horroraction aussetzte.

Bewährter Effektreichtum

Statt Len Wiseman, der mit ihr gerade das "Total Recall"-Remake realisiert und als Produzent fungiert, nimmt das genreerfahrene schwedische Duo Mans Marlind und Bjorn Stein ("Shelter") auf dem Regiestuhl Platz.

Dort demonstrieren sie nach bewährtem Muster ihre Neigung zu Effektreichtum. Mithin bleibt alles beim Alten, womit Fans bedenkenlos zugreifen und über marginale Unterschiede zu den Vorgängern diskutieren können.

Erwachen in einer erschreckenden Welt

Die Handlungszeit hat sich vom archaischen Prequel in die nahe Zukunft verschoben, in der Vampirin Selene aus ihrem tiefgefrorenen Zustand erwacht und sich in einer für sie erschreckenden Welt wiederfindet, in der ihre Spezies wie die Lykaner nach ethnischen Säuberungen längst bedrohte Arten sind.

Vorwiegend von Menschen gejagt, trauert sie um ihren Geliebten Michael und kann noch keine Gefühle für ihre 14-jährige Tochter entwickeln, ein Hybrid-Wesen, das ihr ebenso als Mitstreiterin dient, wie der junge Vampir David und Detective Sebastian.

Die Annäherung zwischen der Hochgeschwindigkeits-Killerin mit der spartanisch-harten Mimik und ihrer sanften, emotionalen Tochter findet wie alle dramatischen Konflikte routiniert statt, während sich im visuellen Overkill der allgegenwärtigen Action deutlich mehr Finesse zeigt.

Auf den Spuren von Umbrella

Der sinistre Konzern Antigen wandelt mit seiner Forschungs-Verschwörung auf den Spuren der Umbrella Corporation und seinen Werwolfmonstern bietet die kopfschussresistente Kriegerin gerne die Stirn.

Das bürgt für ein splatterreiches Abschlachten und entwickelt eigenen Humor, etwa bei einer sehr direkten Herzmassage.

Im Stile eines 3D-Shooters finden nachgerade titanische Endkämpfe statt, die allen Fanboys von Beckinsales hautengem Latexdress gewohnte Bedürfnisbefriedigung bescheren.

Genre: FantasyKinostart: 2. Februar 2012 Verleih: Sony PicturesJahr: 2012Regie: Mans Marlind, Bjorn SteinSchauspieler: Kate Beckinsale, Stephen Rea, Michael Ealy, Theo James, India Eisley

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