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Ottmar Hitzfeld trainierte vor der Schweiz unter anderem den FC Bayern und Dortmund © getty

Laut Castrol Rankings ist Brasilien Top-Anwärter auf den WM-Titel. Ottmar Hitzfeld, der das bei SPORT1 überprüft, sieht es anders.

München - Die Castrol Rankings analysieren die Leistungen der WM-Teilnehmer auf Basis objektiver Daten.

Nach der Prognose ist Brasilien Top-Anwärter auf den Titel, Deutschland käme nicht ins Halbfinale.

Ottmar Hitzfeld, der bei SPORT1 diese Fakten überprüft, sieht das etwas anders.

Das sagt der Castrol Formindex:

Für die Castrol WM-Prognose wurden die Chancen der 32 Teilnehmer auf der Grundlage früherer Begegnungen mehr als 100.000 Mal simuliert.

Danach ist Rekord-Weltmeister Brasilien mit einer Titelchance von 23,6 Prozent der große WM-Favorit. Dahinter folgen Europameister Spanien (16,1 Prozent), England (10,4 Prozent), die Niederlande (10,1 Prozent) und Argentinien (7,5 Prozent).

Erst als sechstbestes Team wird die deutsche Mannschaft eingestuft (5,8 Prozent), liegt aber noch vor den beiden Finalisten von 2006, Titelverteidiger Italien (3,6 Prozent) und Frankreich (2,6 Prozent).

Nur sehr geringe Chancen von 0,4 Prozent haben erwartungsgemäß die von Ottmar Hitzfeld trainierten Schweizer. Bei den Aussichten auf den Einzug ins Achtelfinale liegt das Team klar hinter Spanien (88,1 Prozent), aber mit 36,9 Prozent nur knapp hinter Chile (40,2 Prozent).

Das sagt Ottmar Hitzfeld:

"Für mich ist Spanien der große WM-Favorit. Sie haben eine Jahrhundert-Elf und sind in allen Mannschaftsteilen weltklasse besetzt.

Die Spanier spielen derzeit einen nahezu perfekten Fußball, daher schätze ich sie stärker ein als Brasilien.

Deutschland sehe ich unter den letzten vier. Das Team von Jogi Löw ist ja schon bei der Europameisterschaft über sich hinaus gewachsen und nur Spanien war im Finale eine Nummer zu groß.

Darüber hinaus glaube ich, dass eine afrikanische Mannschaft ins Halbfinale kommen kann. Es wird eine große Motivation für alle afrikanischen Spieler sein, sie werden auf dem eigenen Kontinent über sich hinaus wachsen.

Was unsere Chancen mit der Schweiz betrifft bin ich sehr optimistisch, dass wir das Achtelfinale erreichen und dann würden wir auf einen namhaften Gegner wie Brasilien, die Elfenbeinküste oder Portugal treffen. Da haben wir dann nichts mehr zu verlieren."

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