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Lasst Blumen sprechen: Am 17. Mai 2008 wird Hitzfeld beim FC Bayern verabschiedet
Ottmar Hitzfeld ließ seinen Gefühlen beim Abschied freien Lauf © imago

Die Olympischen Spiele, das US-Dream-Team, Bundesliga-Aufsteiger Hoffenheim und der Abschied von Ottmar Hitzfeld. Die Sport1.de-Kolumnisten erzählen von ihrem emotionalsten Sportmoment 2008.

Große Gefühle hielten 2008 auch in der Sportwelt Einzug. Freude, Tränen, Spannung und Überraschungen bewegten auch die Sport1.de-Kolumnisten.

Bei Sport1.de erzählen sie von ihrem Sportmoment, der ihnen am stärksten in Erinnerung blieb.

Ford-Champion Stefan Effenberg:

"Der emotionalste Moment war für mich in diesem Jahr der Abschied von Ottmar Hitzfeld als Bayern Trainer.

Wir hatten zu meiner Bayern-Zeit eine ganz besondere Beziehung. Ich schätze ihn sehr als Mensch und als Trainer.

Der sportliche Höhepunkt war das US Basketball-Team bei den Olympischen Spielen. Vom ersten bis zum letzten Spiel ein Highlight."

Florian Kehrmann:

"Mein größter Sportmoment in diesem Jahr war die Eröffnungsfeier in Peking. Schon in den Katakomben hatte ich Gänsehaut. Das war ein unglaubliches Erlebnis, ein wirklich bewegender Augenblick."

Rainer Calmund:

"Die Verabschiedung von Bayerns Trainer Ottmar Hitzfeld am letzten Spieltag war mein emotionalster Höhepunkt. Es flossen so viele Tränen, dass die Beteiligten Stollenschuhe anziehen mussten, um nicht auszurutschen.

Mir war es sympathisch - ein unheimlich schöner Moment. Da fiel der ganze Druck von Hitzfeld und auch Manager Uli Hoeneß ab. Sie waren gelöst und zufrieden. Bayern hat Pokal und Schale gewonnen, doch die Verantwortlichen haben Emotionen gezeigt.

Dass hat bewiesen, wie menschlich der Fußball trotz des Geldes und sportlichen Renommees und der Punkte geblieben ist. Das war schöner als ein Dribbling von Franck Ribery."

Udo Lattek:

"Wenn der Ribery den Ball nimmt und durch drei Leute geht - das finde ich einfach nur großartig. Ich höre immer soviel von One-Touch-Fußball: Aber mit einer Ballberührung kann man dann auch kein Weltmeister werden und die ganz großen Ziele erreichen.

Wenn ich dem Maradona früher gesagt hätte: Du darfst den Ball nur einmal berühren, dann hätte der mir geantwortet: Trainer, du hast sie nicht mehr alle..."

Marcel Goc:

"Hoffenheim ist in der Bundesliga eine wirkliche Überraschung. Da haben wir in den USA Samstag auch immer Übertragungen von den Spielen. Zwar nicht live, aber ich verfolge das schon immer mit.

Und der 100- und 200-Meter-Sprinter Usain Bolt bei den Olympischen Spielen war auch ein Highlight, der hat mich sehr beeindruckt. Das war schon nicht schlecht!"

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