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Boris Becker beim Laureus Youth Sports Festival in Millwall © getty

Mit Boris Becker, Axel Schulz, Christa Kinshofer, Sabine Christiansen hatte das Laureus Youth Sports Festival besondere Besucher.

München - Im Rahmen der Laureus World Sports Awards 2012 besuchte das Laureus Academy Mitglied Boris Becker gemeinsam mit den Laureus Botschaftern Axel Schulz, Christa Kinshofer und Sabine Christiansen das Laureus Youth Sports Festival im Millwall Football Club in den alten Docklands ? einem armen Viertel in London. (516089DIASHOW: Der Laureus Award 2011)

Das Festival, das von den Jugendlichen des Laureus Projekts "Urban Stars" organisiert wurde, vermittelte den anwesenden Laureus Repräsentanten und Journalisten die Arbeit der Laureus Stiftung.

Gemeinsam mit den rund 250 Jugendlichen spielten Sportlegenden wie Monica Seles, Daley Thompson oder Frankie Fredericks Fußball und Basketball oder probierten sich im Boxen aus.

Moses verleiht Zertifikat

Aus den Händen von Edwin Moses, Vorsitzender der Laureus Academy, nahmen die Group Leader des Projekts anschließend ein Zertifikat als Anerkennung für ihre Leistung entgegen.

David, der Jungs und Mädchen Boxunterricht gibt, war anfangs einer der Projektteilnehmer ? mittlerweile ist er als Group Leader selbst ein Vorbild für die Jüngeren: "Das Projekt ist super. Die Trainer haben mir geholfen und jetzt gebe ich etwas davon zurück, indem ich selbst Training gebe. Das Projekt gibt den jüngeren Kindern Chancen und neue Möglichkeiten, ihr Leben zu gestalten. Das Training gibt ihnen einen Grund, von der Straße wegzubleiben.?

Christiansen: Sport vereint

Ähnlich sieht es auch Laureus Botschafterin Sabine Christiansen:

"Das Projekt ist im Südosten Londons. Das ist ein etwas anderes London, als die Touristen es normalerweise kennen. Hier herrscht zum Teil Armut, hier herrscht aber auch soziale Ausgrenzung. Man sieht hier, wie integrativ Sport sein kann. Er bringt alle zusammen, alle Rassen, alle Hautfarben, alle Sprachen, egal wie, selbst wenn ein Einwandererkind noch nicht perfekt englisch spricht ist es sofort integriert. Das macht der Sport."

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