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Timo Boll war 2003 die erste Nummer eins der Weltrangliste © getty

Der WM-Dritte kann mit Düsseldorf eine deutsche Klub-Premiere schaffen. Im Sommer zieht es Boll erneut ins Reich der Mitte.

Düsseldorf - Auf den WM-Dritten Timo Boll wartet vor dem Abenteuer China eine historische Herausforderung:

Der Weltranglistenzweite empfängt am Sonntag (13 Uhr) im Finalrückspiel der Tischtennis-Bundesliga mit Rekordmeister Borussia Düsseldorf die TTF Ochsenhausen.

Nach den Erfolgen im Pokal und der Champions League (Bericht: Boll schmettert Düsseldorf zu Königen von Europa) haben die Rheinländer die Chance, als erster Klub im deutschen Sport das Triple aus beiden nationalen Wettbewerben und der europäischen Königsklasse zu wiederholen.

Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel ist die Ausgangslage für die Gastgeber im Dauerduell gegen Ochsenhausen glänzend.

Bekanntes Bild im Finale

Im bisherigen Saisonverlauf entschied die Borussia, die ihren 24. DM-Titel anstrebt, alle vier Begegnungen für sich. (Machen Sie es wie SPORT1 und Timo Boll: Unterstützen Sie München 2018)

Düsseldorf und Ochsenhausen standen sich bereits in den vergangenen zwei Jahren im Endspiel um die deutsche Meisterschaft gegenüber.

Während sich die Teamkollegen nach dem Endspiel in die Saisonpause verabschieden, bereitet sich Boll konzentriert auf die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in London vor.

Boll opfert seine Sommerpause

Der Odenwälder fliegt nach China, um in der dortigen Super League zu spielen.

Beim Hangzhou Nirui Table Tennis Club tritt Boll an der Seite von Olympiasieger Ma Lin in sechs Partien an.

Bereits 2005 und 2006 hatte der Rekordeuropameister seine Sommerpause geopfert, um im Reich der Mitte aufzuschlagen.

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