vergrößernverkleinern
MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Timo Boll war 2003 die erste Nummer eins der Weltrangliste © getty

Mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft schreibt Düsseldorf Sportgeschichte, obwohl Timo Boll einem Portugiesen unterliegt.

Düsseldorf - Mit dem WM-Dritten Timo Boll an der Spitze hat Rekordchampion Borussia Düsseldorf deutsche Sportgeschichte geschrieben.

Die Rheinländer machten im Finalrückspiel um die deutsche Meisterschaft gegen die TTF Ochsenhausen durch ein 3:2 (Hinspiel: 3:1) nach ihren vorherigen Erfolgen im deutschen Pokal und in der Champions League (Bericht: Boll schmettert Düsseldorf zu Königen von Europa) zum zweiten Mal in Serie das Triple perfekt.

Vor dem Zittererfolg des nunmehr 24-maligen Meister hatte noch kein Klub im deutschen Sport seine Triumphe in den beiden nationalen Konkurrenzen sowie in Europas wichtigstem Vereinswettbewerb im folgenden Jahr wiederholen können.

(Machen Sie es wie SPORT1 und Timo Boll: Unterstützen Sie München 2018)

Niederlage gegen Freitas

Zwar sorgte Boll beim ersten Heimauftritt seit seinem WM-Erfolg drei Wochen zuvor in Rotterdam in seinem zweiten Einzel für die Entscheidung zugunsten der Hausherren.

Doch ausgerechnet der Weltranglistenzweite hatte zuvor im dritten Final-Duell beider Teams nacheinander Düsseldorfs Bestmarke in Gefahr gebracht.

Durch seine insgesamt zweite Saisonniederlage in der Bundesliga mit 1:3 gegen den 56 Positionen tiefer eingestuften Portugiesen Marcos Freitas geriet für die Gäste der vierte Meister-Titel unverhofft wieder in Reichweite.

Boll siegt in unbedeutendem Spiel

Nach dem 1:3 von Düsseldorfs Doppel-Europameister Christian Süß gegen den zweiten TTF-Portugiesen Tiago Apolonia standen die Oberschwaben vor 1200 Zuschauern in Düsseldorfs ausverkaufter Center-Court-Halle dicht vor einem kaum für möglich gehaltenen Coup.

Nachdem danach allerdings der EM-Zweite Patrick Baum die Düsseldorfer im Rennen gehalten hatte, machte Boll seinen Ausrutscher trotz einer weiteren Niederlage wieder gut:

Der 30-Jährige hielt dem Druck stand und besiegelte den vierten DM-Erfolg der Borussia in Folge bei seinem letztlich nicht mehr bedeutsamen 3:2 gegen Apolonia rechnerisch schon durch den Gewinn des vierten Satzes.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel