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Timo Boll wiederholte 2008 als erster Spieler sein Gold-Triple bei der EM © getty

Nach seinem Erfolg über Ma Lin hält sich Timo Boll mit Titelversprechen für die WM zurück. Eine Medaille soll es aber schon sein.

Berlin - Trotz seines jüngsten Erfolges gegen Chinas Olympiasieger Ma Lin dämpft Timo Boll die Erwartungen für die Tischtennis-WM Ende April.

"Ich bin schon häufig mit hohen Erwartungen zu Weltmeisterschaften gefahren, für den Titel hat es aber nie gereicht. Deswegen setze ich mir keine Ziele, indem ich sage, dass ich unbedingt gewinnen muss", sagte der Europameister der Tageszeitung "Die Welt".

Er sei zwar jemand, vor dem "die Chinesen wirklich Bammel haben", hoffe aber lediglich, dass es in Yokohama für einen Platz auf den Podest reiche. Boll ist im Einzel noch ohne WM-Medaille.

Seit einem Jahr verletzungsfrei

Den 4:3-Finalsieg gegen Ma Lin bei den Katar Open am Samstag in Doha (Boll bricht den Bann) bezeichnete der 27 Jahre alte Linkshänder als psychologisch enorm wichtig:

"Tischtennis spielt sich sehr viel im Kopf ab, deswegen war es sehr wertvoll, mal wieder ein Zeichen zu setzen und den Chinesen zu zeigen, dass da jemand ist, der sie schlagen kann." (Boll ist wieder Chinas Angstgegner)

Der Hauptgrund für das derzeitige Hoch sei sein Körper. Er sei seit einem Jahr weitgehend verletzungsfrei und habe alle Wettbewerbe ohne große Probleme bestritten. "Dann kommen die Ergebnisse praktisch von selbst", sagte Boll.

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