Chinas Asse haben die German Open in Berlin dominiert. Der Weltranglisten-Erste Ma Long setzte sich im Finale gegen seinen Landsmann und Weltmeister Wang Hao mit 4:1 durch und sicherte sich nach 2007 zum zweiten Mal den Sieg beim deutschen Pro-Tour-Turnier.

Bei den Herren kamen alle vier Halbfinalisten aus dem Reich der Mitte.

Die deutschen Starter waren bei der hochkarätig besetzten und mit 172.000 US-Dollar dotierten Veranstaltung früh gescheitert.

Der zehnmalige Europameister Timo Boll schied nach einem Viertelfinal-Krimi gegen den chinesischen Weltranglisten-Elften Chen Qi mit 3:4 aus.

In den vergangenen zwei Jahren hatte der 29-Jährige aus Düsseldorf, der wegen einer Erkältung geschwächt an den Start gegangen war, das Turnier gewonnen.

Auch Bolls Nationalmannschafts-Kollegen Dimitrij Ovtcharov und Christian Süß zogen gegen die Stars aus Fernost den Kürzeren.

Der für den belgischen Spitzenklub Charleroi startende Ovtcharov verlor im Viertelfinale erwartungsgemäß gegen Ma Long (0: 4). Der wegen Magen-Darm-Problemen geschwächte deutsche Meister Süß unterlag bereits im Achtelfinale dem Weltranglisten-Achten Zhang Jike (0:4).

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