Für Team-Europameister Dimitrij Ovtcharov und Bundestrainer Richard Prause wurde die Rückreise aus Peking vom Kontinentalvergleich mit Asien zur Odyssee.

Wegen der Aschewolke war am Freitag ihr Flug von Peking nach Frankfurt gestrichen worden. "Da hatten wir riesiges Pech. Unser Flug war der erste internationale, der abgesagt worden ist", sagte Prause.

Der deutsche Tross wich auf eine andere Airline aus und flog nach Abu Dhabi - dort begannen die Probleme aber erst. Es sollte zunächst weiter nach Athen gehen, doch die Nacht von Freitag auf Samstag verbrachten sie im Flugzeug. In Athen hatte Griechenlands Topspieler Kalinikos Kreanga den Gestrandeten für die Nacht von Samstag auf Sonntag ein Hotelzimmer besorgt.

Dann ging es weiter nach Rom, dort sollte mit dem Auto die Rückfahrt nach Deutschland starten. "In Italien war es aber unmöglich, einen Mietwagen zu bekommen", sagte Prause. Mit dem Zug ging es schließlich nach Mailand, dort stieg Ovtcharov in das Auto eines Freundes, der zufällig nach Deutschland unterwegs war.

Für den Bundestrainer führte die Reise weiter nach Genf, von dort ging es nach Basel. Ein Zug brachte die Fernreisenden schließlich nach Frankfurt. Gegen 4.00 Uhr am Montagmorgen war dann auch Prause zu Hause - nach fast 72 Stunden.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel