Bundestrainer Jörg Roßkopf hat die Kritik des Weltranglistenzweiten Timo Boll am Platzierungs-Modus des Weltcups unterstützt.

"In einer Zeit, wo der Terminkalender für die Spieler schon so voll ist, ist ein Spiel um Platz drei vollkommen unnütz. Das fordert von den Spielern mehr Kraft als nötig", sagte der frühere Europameister einen Tag nach Bolls drittem Platz beim Weltcup-Turnier in Magdeburg.

Boll hatte sich bereits in Magdeburg nach seinem 4:3-Erfolg im "kleinen Finale" gegen den Japaner Jun Mizutani über das Weltcup-Reglement beklagt: "Ich weiß nicht, ob solch ein Spiel noch sein muss, wenn man das Halbfinale verloren hat", sagte der Rekordeuropameister. Durch seinen Sieg gegen Mizutani hatte Boll sich 15.000 Dollar Prämie und damit 5000 Dollar mehr Preisgeld als sein asiatischer Kontrahent gesichert.

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