Die Tischtennis-Welt trauert um Zoltan Berczik. Das ungarische Idol starb bereits am 11. Januar in seiner Heimatstadt Budapest im Alter von 73 Jahren. Der Weltverband ITTF ehrte Berczik im Nachruf als "eine wahrhaftige Legende des Sports".

Berczik war 1958 der erste Einzel-Europameister und gewann bei den Titelkämpfen in Budapest auch mit der Mannschaft und im Mixed Gold. Zwei Jahre später in Zagreb verteidigte der vom Abwehr- zum Angriffsspieler umgeschulte Ungar seine Titel im Einzel sowie mit dem Team und triumphierte außerdem im Doppel. Bei WM-Turnieren holte Berczik jeweils drei Silber- und Bronzemedaillen.

Nach Ende seiner aktiven Laufbahn legte Berczik ab 1969 als ungarischer Nationaltrainer den Grundstein für die WM-Triumphe von Istvan Jonyer 1975 und dem ungarischen Herren-Team 1979 in Pjöngjang.

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