Die Chinesinnen machen die Medaillen bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften in Rotterdam unter sich aus, im Halbfinale stehen gleich vier Frauen aus dem Reich der Mitte.

Die topgesetzte Li Xiaoxia trifft auf Ex-Weltmeisterin Guo Yue, die im Achtelfinale Ex-Europameisterin Jiaduo Wu aus Kroppach in vier Sätzen glatt ausgeschaltet hatte. Liu Shiwen, Dritte der WM in Yokohama 2009, spielt gegen Ding Ning.

Bereits das Viertelfinale war eine rein chinesische Angelegenheit. Feng Tianwei startet zwar mittlerweile für Singapur, ist aber gebürtige Chinesin. Im Kreis ihrer früheren Landsfrauen war die 24-Jährige jedoch chancenlos. In den letzten 34 Jahren konnte nur die Südkoreanerin Jung Hwa Hyun 1993 in Göteborg in die Phalanx der Chinesinnen eindringen und Weltmeisterin werden.

Mit der maximalen Ausbeute aller Einzelspielerinnen rehabilitierten sich die Chinesinnen für das verlorene Mannschaftsfinale der WM im vergangenen Jahr in Moskau.

Dort hatten die hohen Favoritinnen ihr erstes WM-Spiel seit 18 Jahren und den Titel an Singapur verloren. Allerdings standen auch damals nur gebürtige Chinesinnen für Singapur an den Tischen.

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