Die Chinesin Ding Ning ist neue Weltmeisterin. Im Finale von Rotterdam besiegte die 20-Jährige ihre Teamkollegin Li Xiaoxia mit 4:2.

Es ist Ding Nings größter Erfolg seit der Silbermedaille im Doppel bei der WM 2009. Die Weltranglistenerste Li Xiaoxia scheiterte nach 2007 zum zweiten Mal in einem WM-Endspiel.

In Zagreb hatte sie gegen Guo Yue verloren, die in der Ahoy-Arena Ex-Europameisterin Jiaduo Wu im Achtelfinale ausgeschaltet hatte.

Am Sonntag hat die geschlagene Li Xiaoxia gleich die Chance zur Revanche. An der Seite von Guo Yue tritt sie im Endspiel des Damendoppels gegen Ding Ning/Guo Yan an.

In keiner anderen Disziplin ist die Dominanz der Chinesen derart groß wie im Dameneinzel.

Bereits das Viertelfinale war eine rein chinesische Angelegenheit. Feng Tianwei startet zwar mittlerweile für Singapur, ist aber gebürtige Chinesin. Im Kreis ihrer früheren Landsfrauen war die 24-Jährige jedoch chancenlos.

In den letzten 34 Jahren konnte nur die Südkoreanerin Hyun Jung-Hwa 1993 in Göteborg in die Phalanx der Chinesinnen eindringen und Weltmeisterin werden. Insgesamt gewannen die Spielerinnen aus dem Reich der Mitte 19 Dameneinzel-Titel bei 51 Weltmeisterschaften.

Mit der maximalen Ausbeute aller Einzelspielerinnen rehabilitierten sich die Chinesinnen für das verlorene Finale der Mannschafts-WM 2010 in Moskau.

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