Für Rekordeuropameister Timo Boll haben die China-Wochen mit Licht und Schatten begonnen.

Beim inzwischen schon traditionellen "China gegen den Rest der Welt"-Vergleich in Shanghai holte der WM-Dritte als Kapitän der Weltauswahl im zweiten Einzel gegen den Weltranglistensiebten Xu Xin mit einem 3:2 zunächst den einzigen Punkt aus fünf Begegnungen für sein Team.

Nach seinem ersten Erfolg gegen den Qatar-Open-Gewinner im vierten Duell musste sich Boll allerdings im vorletzten Match dem früheren Weltranglistenersten Ma Long mit 0:3 geschlagen geben.

Der Auftritt in Shanghai, bei dem sich Boll sowie seine Mitstreiter Jun Mizutani (Japan) und Joo Se Hyuk (Südkorea) mit einem Preisgeld von 35.000 Dollar trösten konnten, bedeutete für den deutschen Linkshänder nach einem vorherigen Wohltätigkeitsmatch den Abschluss seines Aufwärmprogramms in China.

Ab Sonntag schlägt der Weltranglistenzweite in der chinesischen Super League als Gastspieler für Hangzhou Nirui TTC auf. Abhängig vom Erfolg seines Teams, zu dem auch Chinas Olympiasieger Ma Lin gehört, stehen für den 30-Jährigen bis zu zehn Spiele gegen hochkarätige Gegner auf dem Programm.

Boll verspricht sich von dem Sommer-Intermezzo im Land der Tischtennis-Großmacht China zusätzliche Erfahrungen und Impulse für seine Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 2012 in London.

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