Für Rekordeuropameister Timo Boll ist das mehrwöchige China-Engagement mit einem Happy End ausgeklungen.

Der Weltranglistenzweite von Triple-Gewinner Borussia Düsseldorf erreichte mit seinem Klub Zhejiang Huangzhou im entscheidenden Playoff-Halbfinale gegen Vorrundensieger Shandong Luneng durch ein 3:1 die Endspiele und machte den umjubelten Erfolg durch einen 1:0 (20:18)-Abbruchsieg gegen den einheimischen Weltmeister Zhang Jike perfekt.

In den Finals Anfang September muss Huangzhou allerdings ohne Boll, der im entscheidenden Duell mit Shandong zunächst noch gegen Fang Bo mit 0:3 seine sechste Niederlage im 13. Einzel kassiert hatte, auskommen.

Der WM-Dritte ist aufgrund der gleichzeitig wiederbeginnenden Bundesliga-Saison nicht mehr für einen zweiten Verein spielberechtigt.

Bolls maßgeblicher Erfolg gegen Weltmeister Zhang resultierte aus der Aufgabe des Lokalmatadors nach dem umkämpften Eröffnungssatz.

Die vorherigen zwei Revanche-Versuche des Deutschen während seines Gastspiels im Reich der Mitte für die Niederlage gegen Zhang im WM-Halbfinale im Mai waren misslungen.

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