In eingleisigen zweiten Ligen werden ab 2014 im Tischtennis die Erstliga-Aufsteiger ermittelt.

Der Bundestag des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) beschloss in Frankfurt zur übernächsten Saison mehrheitlich eine Strukturreform der oberen Ligen mit der Verschmelzung der momentan bei Herren und Damen zwei Zweitliga-Gruppen zu jeweils einem Unterhaus und der Einführung einer zweigleisigen dritten Liga. Gleichzeitig treten die Klubs in den drei höchsten Klassen ab 2014 bundeseinheitlich mit Vierer-Mannschaften an.

Die Reform soll die Attraktivität der zweiten Ligen steigern und die strukturellen Rückstände zu den Eliteklassen verringern. Durch den Umbau bilden die derzeit noch drittklassigen Regionalligen künftig nur noch die vierthöchste Klasse.

Die Delegierten stimmten außerdem einer Verlängerung der "Coaching-Regel" für die kommende Spielzeit zu. Die Ausweitung des seit 2011 laufenden Experimentes mit international nicht erlaubten Hinweise für einen Spieler während eines laufenden Satzes durch Trainer und Kollegen soll bisherige Erkenntnisse über eine zusätzliche Emotionalisierung des Sports stärker absichern.

Im Falle positiver Abschlussergebnisse will der DTTB 2014 beim Weltverband ITTF einen Antrag zur allgemeinen Genehmigung des Coachings stellen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel