Nationalspielerin Kristin Silbereisen hofft nach den Rückzügen von Top-Teams auf einen Systemwechsel in der Frauen-Bundesliga.

"Meiner Meinung nach war das Beste das Dreiersystem. Da konnte auch ein schlechteres Team mit einer guten Nummer eins den deutschen Meister schlagen", sagte die 28-Jährige dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Die zur Saison 2010/11 wieder eingeführten Vierer-Mannschaften seien für zahlreiche Teams auch zu kostspielig.

Serienmeister FSV Kroppach, Silbereisens derzeitiger Klub, hatte im Dezember überraschend seinen Rückzug aus der Damen-Bundesliga zum Saisonende angekündigt, auch der Tabellenzweite TTSV Saarlouis-Fraulautern wird aussteigen. Silbereisen und Nationalmannschaftskollegin Shan Xiaona wechseln daher zum letztjährigen Champions-League-Sieger ttc eastside Berlin.

Silbereisen drängt auf ein schnelles Umdenken. "Man muss wieder etwas an diesem System ändern, denn wenn es so weitergeht, kann man in der Damen-Bundesliga niemandem mehr raten, Profi zu werden", sagte die Sportsoldatin.

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