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Steffen Justus ist der Sohn des 1500-m-Europameisters Klaus-Peter Justus © getty

Das deutsche Mixed-Team erobert in Lausanne die Bronzemedaille und sichert der DTU das einzige Edelmetall der Titelkämpfe.

Lausanne - Versöhnlicher Abschluss für die deutschen Triathleten bei der Sprint-WM in Lausanne: Nach durchwachsenen Ergebnissen in den Einzel-Konkurrenzen gewann das erste Mixed-Team mit Anja Dittmer, Svenja Bazlen, Maik Petzold und Steffen Justus trotz einer Zeitstrafe Bronze.

Gold ging an Großbritannien mit 14,3 Sekunden Vorsprung vor Titelverteidiger Schweiz. Weitere zwölf Sekunden zurück folgte das deutsche Quartett.

Das Team Deutschland II mit Kathrin Müller, Rebecca Robisch, Jonathan Zipf und Christian Prochnow landete auf dem fünften Rang unter 32 Mannschaften.

Herren in den Top 10

Tags zuvor hatten bei den Männern Jonathan Zipf und Christian Prochnow für Top-10-Platzierungen gesorgt.

In Abwesenheit von Olympiasieger Jan Frodeno, der wegen einer Erkältung auf einen Start verzichten musste, wurde Zipf Siebter, Prochnow kam beim Sieg des Titelverteidigers Jonathan Brownlee (England) über 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen als Neunter ins Ziel.

Sportdirektor zufrieden

Maik Petzold wurde am Genfer See 17., Vize-Weltmeister Steffen Justus musste sich mit Rang 26 begnügen, Gregor Buchholz wurde 36..

DTU-Sportdirektor Wolfgang Thiel war mit dem Abschneiden dennoch zufrieden: "Was Johnny und Paule gezeigt haben, war definitiv stark, und mit dem Gesamtergebnis kann ich deswegen auch zufrieden sein."

Bei den Frauen verpassten die Deutschen die Top 10: Anja Dittmer wurde beim Triumph der Chilenin Barbara Riveros Diaz Zwölfte, Rebecca Robisch landete auf Rang 14, Kathrin Müller (Potsdam/28.), Sarah Fladung (Braunschweig/30.) und Anne Haug (München/34.) blieben weit zurück.

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