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Michael Raelert wird von seinem Bruder Andreas trainiert und nennt ihn sein Vorbild © imago

Michael Raelert peilt bei der WM den Titel an. Doch nicht nur Craig Alexander will ihm einen Strich durch die Rechnung machen.

München - Was seinem Bruder Andreas als Drittem des Ironman auf Hawaii knapp versagt blieb, will der deutsche Triathlet Michael Raelert bei der WM in der Wüste nachholen:

Den amtierenden Ironman-Champion Craig Alexander in die Schranken weisen.

Bei den am Samstag startenden Titelkämpfen über die Langdistanz im amerikanischen Henderson nahe Las Vegas peilt der 31 Jahre alte Raelert den Titel an.

Während sich die meisten Triathlon-Profis schon in der Saison-Pause befinden, warten in Henderson 4 km Schwimmen, 120 km Rad fahren und 30 km Laufen auf die Athleten.

Dritter Start in 20 Tagen

Gerade für Raelert eine besondere Belastung. Für den gebürtigen Rostocker wird es nach dem Gewinn des Halb-Ironman von Austin/Texas und einem zweiten Rang in Miami der dritte Start innerhalb von nur 20 Tagen sein.

"Mit vorherigen 226 Kilometer in den Beinen wird das eine enorme Herausforderung", sagte Raelert.

Neben ihm und Alexander gelten beim Rennen des olympischen Verbandes ITU der amtierende Titelträger Sylvain Sudrie aus Frankreich sowie der Amerikaner Jordan Rapp als aussichtsreichste Kandidaten auf den WM-Titel.

"Die Form stimmt"

Mit Clemens Coenen aus Lemgo ist ein zweiter Deutscher im Teilnehmerfeld dabei. Ursprünglich hatte der 33-Jährige in Nevada gar nicht an den Start gehen wollen.

Nach einer kurzfristigen Absage des Ironman-Wettkampfes in Kapstadt/Südafrika entschied sich Coenen, seinen Saisonabschluss bei der Weltmeisterschaft zu feiern.

"Die Form stimmt", sagte Coenen und peilt nun einen Platz unter den Top Ten an. Dafür wartete bereits vor dem WM-Start ein "Marathon" auf ihn.

Die weite Anreise von Kapstadt, inklusive Zwischenstopp in Frankfurt, dürfte Coenen in den Knochen stecken.

Dreikampf bei den Frauen?

Bei den Frauen will Caroline Steffen aus der Schweiz ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen.

Vor allem den Engländerinnen Leanda Cave und Rachel Joyce werden die besten Chance eingeräumt, die Schweizerin zu stoppen. Beide kamen bereits beim Rennen auf Big Island vor der 33-jährigen Steffen ins Ziel.

Deutsche Frauen werden in Henderson im Feld der Profis nicht an den Start gehen.

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