Mit Weltrekordzeit hat die britische Triathletin Chrissie Wellington ihren Titel beim Ironman in Roth erfolgreich verteidigt und ist in neue Dimensionen vorgestoßen. Die dreimalige Hawaii-Siegerin benötigte für 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und den abschließenden Marathon über 42,195 km 8:19:13 Stunden.

Damit unterbot die Weltmeisterin ihre eigene Weltbestmarke (8:31:59) gleich um über zwölf Minuten. "Ich habe nie geglaubt, dass ich meinen eigenen Rekord unterbieten kann", sagte die Engländerin. Mit ihrer Fabelzeit verwies die 32-Jährige im fränkischen Roth sogar namhafte männliche Top-Athleten der Weltspitze auf die Plätze und landete im Gesamtklassement auf dem siebten Rang.

Für die beste Platzierung aus Sicht der Gastgeber sorgte Sebastian Kienle (7:59:06) mit Rang zwei. Der Heuchelberger musste sich nur dem Sieger Rasmus Henning aus Dänemark (7:52:36) geschlagen geben, sicherte sich aber den Titel des deutschen Meisters. Dritter wurde der Spanier Eneko Llanos (8:02:33), auf Platz fünf landete Michael Göhner (Reutlingen) in 8:13:09 Stunden.

Bei den Frauen belegte als beste Deutsche Lokalmatadorin Dagmar Matthes aus Roth in 9:32:05 den fünften Platz. Neben Wellington kamen die Australierin Rebekah Keat (8:52:10) und Tereza Macel (9:09:29) aus Tschechien auf das Treppchen.

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