Die deutschen Triathleten haben beim Heimspiel in Hamburg vor rund 300.000 Zuschauern den erhofften Podestplatz nur knapp verpasst.

Sebastian Rank holte im vierten von sieben Rennen in der WM-Serie beim Außenseiter-Sieg des Australiers Brad Kahlefeldt mit Platz vier bei einem Rückstand von vier Sekunden sein bestes Saisonergebnis. Rang zwei ging an den Briten William Clarke vor dem Franzosen David Hauss.

Über die olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen brachte beim zehnjährigen Jubiläum erst der Sprint auf der Zielgeraden vor dem Hamburger Rathaus die Entscheidung, in der Kahlefeldt nach 1:44,08 Stunden die besten Beine hatte.

Jonathan Zipf platzierte sich mit Rang neun ebenfalls in den Top Ten.

Olympiasieger Jan Frodeno hatte gleich doppelt Pech. Zunächst erhielt er nach dem Schwimmen eine 15-Sekunden-Strafe wegen eines Wechselfehlers, dann verursachte eine etwa zwei Zentimeter lange Schraube auf der letzten Radrunde einen Defekt an Frodenos Vorderrad.

"Die werde ich mir zu Hause aufbewahren. Man sieht, dass man auch Glück braucht. Aber das Positive ist, dass meine Form absolut da ist", sagte der 29-Jährige, der bis zu seinem Defekt in der Spitzengruppe lag.

Frodeno erreichte als 43. mit knapp vier Minuten Rückstand unter dem frenetischen Beifall des Publikums das Ziel.

Am Sonntag (15.30 Uhr) bestreiten auch die Frauen in Hamburg ihr viertes WM-Rennen der Saison. Das deutsche Team tritt mit einem Quartett an.

Die besten Aussichten auf eine vordere Platzierung hat Svenja Bazlen, die in diesem Jahr bereits zweimal Platz neun erreichte und diesen Rang auch in der WM-Gesamtwertung belegt.

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