Andreas Raelert hat beim legendären Ironman auf Hawaii die Krone des Triathlonsports und fünften Sieg eines Deutschen erneut verpasst.

Der Vorjahreszweite aus Potsdam belegte beim Klassiker wie schon 2009 den dritten Platz. Der 35-jährige Raelert war in 8:11:07 Stunden so schnell wie nie zuvor auf Hawaii, lag aber dennoch 7:11 Minuten hinter dem zum dritten Mal siegreichen Craig Alexander.

Der Australier erzielte in 8:03:56 Stunden einen Streckenrekord. Zweiter wurde der australische Hawaii-Debütant Pete Jacobs in 8:09: 11 Stunden.

Der bereits 38 Jahre alte Alexander war als Vierter in den abschließenden Marathon gegangen und lief letztlich einen souveränen Erfolg heraus.

"Ich wünschte, ich könnte beschreiben, wie es sich anfühlt. Es ist einfach unglaublich und das Finish, von dem ich geträumt habe", sagte Alexander.

Hinter Raelert sorgten Timo Bracht (Frankfurt) als Fünfter (8:20: 12), Andi Boecherer (Freiburg/8:23:19) als Siebter und Faris Al-Sultan (München/8:27:18), der das Rennen 2005 gewinnen konnte, auf Platz zehn für ein starkes deutsches Mannschafts-Resultat.

"Dieses Ergebnis habe ich mir härter erarbeitet als je zuvor", sagte Bracht, der nach dem Radfahren noch auf Platz 22 gelegen hatte.

Bei den Frauen holte sich die Britin Chrissie Wellington zum vierten Mal nach 2007, 2008 und 2009 den Sieg.

Die 34-Jährige benötigte 8:55:08 Stunden und gewann damit vor der australischen Vorjahressiegerin Miranda Carfrae (8:57:57) und der Britin Leanda Cave (9:03:29). Beste Deutsche wurde Sonja Taisich (Eilsbrunn) auf Platz sieben (9:15:17).

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