Triathlet Michael Raelert aus Rostock hat den widrigen Bedingungen bei der Langsdistanz-WM in Henderson/Nevada getrotzt und ist beim Sieg des US-Amerikaners Jordan Rapp (5:00:15) mit elf Minuten Rückstand auf Platz sechs gekommen. Zweiter wurde der Australier Joe Gambles (5:02:57) vor Titelverteidiger Sylvain Sudrie (5:03:23) aus Frankreich.

"Ich kann mich an das Rennen gar nicht mehr richtig erinnern. Als ich im Ziel zu mir kam, wusste ich erst gar nicht, ob ich gefinisht hatte", schreibt Raelert auf seiner Facebook-Seite.

Wegen der Kälte war das ursprüngliche Rennen über 4 Kilometer Schwimmen, 120 km Radfahren und 30 km Laufen auf zwei Disziplinen gekürzt worden. Statt auf den Schwimm-Kurs gingen die Athleten bei wenigen Plusgraden im Abstand von fünf Sekunden gleich auf die Radstrecke.

"Bei 100 Kilometer gingen meine Beine einfach aus", erklärte der 31-Jährige, der sich nach 5:11:41 Stunden ins Ziel kämpfte. "Es war die beste Leistung, die ich jemals gebracht habe".

Nach dem Gewinn des Halbironman von Austin und Platz zwei in Miami war es für Realert sein drittes hartes Rennen innerhalb von zwei Wochen.

Bei den Frauen siegte die Britin Rachel Joyce (5:34:15) vor Landsfrau Leanda Cave (5:37:35). Die Amerikanerin Meredith Kessler (5:40:45) wurde Dritte.

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