Der Belgier Marino Vanhoenacker hat das Duell der beiden schnellsten Eisenmänner der Welt klar gegen Andreas Raelert aus Rostock gewonnen und sich in Frankfurt zum Ironman-Europameister gekrönt.
Im zeitweise strömenden Regen legte Vanhoenacker (8:03:31 Stunden) den Grundstein für seinen ersten Triumph am Main mit einer starken Leistung auf dem Rad. Der 35-Jährige aus Jabbeke verwies im Endklassement Sebastian Kienle aus Karlsruhe (8:09:55) auf Platz zwei. Dritter wurde der Spanier Clemente Alsonso-McKernan (8:14:04).
Langdistanz-Weltrekordler Raelert ging nach einem Sturz auf dem Rad bereits mit einem Rückstand von rund zehn Minuten auf Vanhoenacker auf die Marathon-Strecke und belegte Platz vier (8:17:36) vor Jan Raphael aus Hannover (8:18:17).
Bei den Frauen glückte Caroline Steffen aus der Schweiz die Titelverteidigung in 8:52:33 Stunden. Anja Beranek aus Fürth (9:05:41) belegte überraschend den zweiten Rang.
Der als Führender auf die abschließende Laufstrecke gegangene Vanhoenacker, der vom zweimaligen Hawaii-Gewinner Normann Stadler betreut wird, kassierte für seinen insgesamt zehnten Ironman-Triumph eine Siegprämie von umgerechnet rund 20.000 Euro.
Bei der 11. Auflage des Ironman Frankfurt waren am Sonntagfrüh am Langener Waldsee insgesamt 2831 Athleten an den Start gegangen.

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