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Oksana Chusovitina gewann in ihrer Karriere drei Mal WM-Gold © imago

Die Silbermedaillengewinnerin von Peking, Oksana Chusovitina muss die WM in London wegen eines Sehnenrisses absagen.

München - Deutschlands beste Kunstturnerin Oksana Chusovitina muss nach erneutem Verletungspech auf ihre Teilnahme an der WM in London (12. bis 18. Oktober) verzichten.

Die Olympia-Zweite von Peking im Sprung erlitt im Training einen Abriss der Bizepssehne im rechten Arm und muss bis zu drei Monate pausieren. Am Montag soll die 34-Jährige in Köln operiert werden.

Ursprünglich hatte Chusovitina angekündigt, nach der WM in London ihre Karriere beenden zu wollen. Nun ist ihre Zukunft offen.

Achillessehnen-OP Ende 2008

Die gebürtige Usbekin, seit 2006 deutsche Staatsbürgerin, hatte bereits nach einer Achillessehnenoperation im November 2008 eine lange Pause einlegen müssen. Auch ihren EM-Titel im Sprung hatte sie im April deshalb nicht verteidigen können.

In London müssen die deutschen Turnerinnen nun ohne sie auskommen.

Im Sprung gut in Form

"Das ist sehr schade, Oksana war nach ihrer langen Verletzungspause wieder richtig gut in Form, vor allem am Sprung. Natürlich ist sie nun sehr enttäuscht und auch traurig über diesen Rückschlag", sagte Cheftrainerin Ulla Koch.

Die weiteren deutschen Turnerinnen um Kim Bui und Marie-Sophie Hindermann (beide Tübingen) werden am 18. und 20. September im Leistungszentrum Kienbaum zwei Qualifikationsdurchläufe turnen, um sich für London zu empfehlen.

Mit dabei sind dann auch Anja Brinker (Herkenrath), Maike Roll (Söllingen) und Elisabeth Seitz (Mannheim).

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