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Fabian Hambüchen gewann in diesem Jahr bei Olympia in Peking Bronze © getty

Erster Start, erster Sieg: Fabian Hambüchen beginnt die Saison mit einem Sieg beim American Cup. Eine Tübingerin wird Dritte.

Chicago - Mit einem Last-Minute-Sieg ist Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen beim American Cup in Chicago erfolgreich in die nach-olympische Saison gestartet.

Mit einer fehlerfreien Kür an seinem Spezialgerät und der Höchstnote von 15,75 Punkten zog der 21-Jährige von der TSG Niedergirmes im sechsten und letzten Durchgang noch am US-Amerikaner David Sender vorbei und gewann mit 90,65 Zählern knapp vor Sender (90,45) sowie dessen Landsmann Joseph Hagerty (89,55).

Bei den Frauen kam Kim Bui aus Tübingen bei dem traditionsreichen Einladungsturnier vor 6388 Zuschauern mit 56,00 Punkten auf einen beachtlichen dritten Platz.

Kein guter Stern

Die Gastgeberinnen feierten durch Jordyn Wieber (60,20) und Bridget Sloan (59,60) einen Doppelsieg.

"Das war ein guter Start ins neue Jahr. Es war meine fünfte Teilnahme an diesem Turnier und zum ersten Mal habe ich alle Übungen durchgeturnt", sagte der Reck-Europameister.

Dabei standen die Vorbereitungen des Hessen unter keinem guten Stern. Im Dezember vergangenen Jahres hatte sich Hambüchen einer Finger-Operation unterziehen müssen, im Januar hatte ihn eine Grippe zu einer Trainingspause gezwungen.

Viel Arbeit

Der Olympia-Dritte am Reck weiß aber auch, dass bis zu den Europameisterschaften Anfang April in Mailand noch eine Menge Arbeit auf ihn wartet: "Bis dahin muss ich meine Übungen weiter aufstocken."

Hambüchens diesjähriger Saisonhöhepunkt werden die Welt-Titelkämpfe Mitte Oktober in London sein."

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