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Hambüchen an seinem Lieblingsgerät dem Reck © getty

Beim Kampf um sechs WM-Tickets hat der Olympia-Zweite sogar am Reck echte Konkurrenz. Sein Programm könnte zur Gefahr werden.

Berlin - Fabian Hambüchen ist an diesem Sonntag in Berlin der klare Favorit bei der entscheidenden Qualifikation für die Turn-Weltmeisterschaften.

Die junge Garde um den deutschen Vizemeister Andreas Toba und Philip Sorrer will dem Olympia-Zweiten das Siegen jedoch schwer machen.

Insgesamt suchen nach den Absagen der beiden Stuttgarter Olympia-Turner Marcel Nguyen und Sebastian Krimmer 15 Athleten in der Schöneberger Sporthalle ihre Chance auf die sechs Tickets für die WM vom 30. September bis 6. Oktober in Antwerpen.

Hambüchen: "Habe richtig Bock auf die WM"

"Ich habe mit Platz zwei bei der Universiade in Kasan so viel Motivation mitgenommen, dass ich gut drauf bin und richtig Bock auf die WM habe", sagte Hambüchen.

An vier von sechs Geräten präsentiert er ein neues Programm. "Es ist noch nicht ganz so stabil, aber bis zur WM habe ich noch ein paar Wochen Zeit", meinte er.

"Fabian steuert bereits auf seine vierten Olympischen Spiele hin und er arbeitet kontinuierlich, um weiterhin seinen Platz in der Weltspitze behaupten zu können", sagte Cheftrainer Andreas Hirsch, der mit seinen Athleten unmittelbar nach dem Wettkampf zur WM-Vorbereitung ins Trainingslager nach Kienbaum reisen wird.

Parade-Disziplin Reck

Vor allem an Hambüchens Lieblingsgerät Reck dürfen sich die Zuschauer auf einen spannenden Wettkampf freuen. "Hier haben wir mit Fabian aber auch Andreas Bretschneider und dem deutschen Meister Christopher Jursch mehrere Turner, die auf hohem Niveau turnen", sagte Hirsch.

Aber auch der EM-Siebte Andreas Toba aus Hannover brennt darauf, in Berlin die Fahrkarte zur WM klarzumachen, bei der diesmal kein Team-Wettkampf ausgetragen wird.

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