Die chinesische Kunstturnerin Dong Fangxiao hatte bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney noch nicht das vorgeschriebene Mindestalter von 16 Jahren.

Diese Manipulation hat eine Untersuchung des Turn-Weltverbandes FIG aufgedeckt. Die FIG hat nun dem Internationalen Olympischen Komitee empfohlen, die Resultate von Sydney entsprechend zu korrigieren.

Dong Fangxiao war Mitglied der chinesischen Riege, die in diesem Wettbewerb die Bronzemedaille gewann. Sollte das IOC dem FIG-Vorschlag folgen, würden die bislang viertplatzierten US-Turnerinnen als Olympia-Dritte nachrücken. Laut ihres damaligen Startpasses war Dong seinerzeit 17 Jahre alt, in Wirklichkeit jedoch drei Jahre jünger.

"Wir haben das Ergebnis der FIG-Untersuchungen erhalten, werden aber noch Zeit zur Auswertung brauchen", sagte dazu IOC-Sprecher Mark Adams. In einem zweiten ähnlich gelagerten Fall konnte eine Altersmanipulation nicht einwandfrei nachgewiesen werden. Dong Fangxiaos Teamkollegin Yang Yun kam daher mit einer Verwarnung davon.

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