Nach 16-monatiger Wettkampfpause hat sich die Olympia-Zweite Oksana Chusovitina beim Kunstturn-Weltcup in Cottbus in der Qualifikation mit einem Sieg beim Sprung zurückgemeldet.

Nach überstandenen Operationen an der Achillessehne und der Schulter setzte sich die 34 Jahre alte Kölnerin mit 13,900 Punkten an die Spitze des allerdings nicht hochklassig besetzten Teilnehmerfeldes.

"Ich war so nervös wie noch nie und bin jetzt glücklich, dass alles so gut gelaufen ist", sagte die gebürtige Usbekin, die in diesem Jahr auch wieder bei Europa- und Weltmeisterschaften zur deutschen Riege gehören möchte.

Die Finalkämpfe am Wochenende in der Lausitz-Arena erreichten auch Marcel Nguyen am Boden, an den Ringen und am Barren. Der Hallenser Matthias Fahrig steht in den Endkämpfen am Boden, beim Sprung und am Barren. Für die Finals am Stufenbarren, am Schwebebalken und am Boden qualifizierten sich die Tübingerin Marie-Sophie Hindermann und Maike Roll aus Söllingen.

Mehrkampf-Europameister Fabian Hambüchen verzichtet in diesem Jahr auf einen Start in Cottbus. Der erste Saisonhöhepunkt des ehemaligen Reck-Weltmeisters sind die europäischen Titelkämpfe Ende April in Birmingham. Das Turnier wird am Samstag (14.00 Uhr) mit den ersten fünf Gerätefinals fortgesetzt.

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