Hollands ehemaliger Ringe-Weltmeister Yuri van Gelder hat bestritten, erneut Kokain genommen und damit seinen Rauswurf aus der niederländischen Kunstturnriege provoziert zu haben.

"Das ist ein Skandal, dass so etwas behauptet wird. Es stimmt einfach nicht", erklärte der 27-Jährige am Donnerstag, 48 Stunden vor Beginn der Weltmeisterschaften in Rotterdam.

Genau dies aber hatte der niederländische Turnerbund als Begründung für die Trennung von dem Ringe-Spezialisten angegeben. "Van Gelder ist rückfällig geworden und hat es uns gegenüber auch zugegeben", sagte dazu Verbandsboss Jos Geukers.

Van Gelder war im vergangenen Jahr bei einer Dopingprobe positiv auf Kokain getestet und daraufhin für zwölf Monate gesperrt worden. Seine Strafe war rechtzeitig vor den Welttitelkämpfen in seinem Heimatland abgelaufen.

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