Hollands ehemaliger Ringe-Weltmeister Yuri van Gelder will den niederländischen Turnverband wegen Rufmordes auf Schadenersatz verklagen.

Dies kündigte der Anwalt des 27-Jährigen nach übereinstimmenden Medienberichten bei den derzeit laufenden Weltmeisterschaftenn in Rotterdam an.

Der Ringespezialist war zu Wochenbeginn aus der Riege des WM-Gastgeber geworfen worden, weil er - angeblich nach eigenem Bekunden - zum zweiten Mal Kokain genommen habe und damit rückfällig geworden sei.

Erst kurz vor den Welttitelkämpfen war die einjährige Sperre van Gelders abgelaufen. Der betroffene Athlet hatte später den erneuten Konsum der Droge vehement abgestritten, eine zweiten positiven Dopingtest gab und gibt es nicht.

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