Lange am Gold geschnuppert, am Ende Bronze gewonnen - mit einer Energieleistung haben die deutschen Kunstturner bei den Weltmeisterschaften in Rotterdam Olympiasieger China und Ex-Weltmeister Japan schwer in Bedrängnis gebracht.

Erst im letzten Durchgang sicherten die Gerätartisten aus dem Reich der Mitte mit 274,997 Punkten im Mannschafts-Wettbewerb ihre erfolgreiche Titelverteidigung.

Mit 273,769 Punkten gewann Japan die Silbermedaille, die Riege des Deutschen Turner-Bundes (DTB) kam auf 271,252 Zähler.

Die deutschen Turner fanden sich am Ende in einem Kreis zusammen und feierten ausgelassen ihre Medaille, immer wieder stießen Fabian Hambüchen und seine Kollegen die Fäuste in die Luft und jubelten laut.

Wie Hambüchen, der verletzungsbedingt auf Boden und Sprung verzichten musste, bot auch Philipp Boy aus Cottbus eine starke Vorstellung. Im Gegensatz zum Vorkampf stand der Hallenser Matthias Fahrig diesmal seinen Sprung nahezu perfekt.

Mit diesem Resultat wiederholten die deutschen Gerätartisten ihren Triumph bei den Weltmeisterschaften 2009. Lautstark unterstützt von den Zuschauern in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle hatten Hambüchen und Co. auch seinerzeit die Bronzemedaille gewonnen.

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