Nach Stürzen an Seitpferd und Reck wurde Vize-Weltmeister Philipp Boy beim Auftakt der neuen Weltpokal-Viererserie in Jacksonville/Florida nur Sechster.

Der Cottbuser kam am Ende auf 87,231 Punkte. Der 23-Jährige bewies jedoch im ersten Turnier des Jahres, dass bei der Heim-EM in Berlin vom 6. bis 10. April mit ihm zu rechnen sein wird.

Am Barren zeigte er seine neue Übung, für die er mit der Gerätehöchstwertung von 15,066 Punkten belohnt wurde. Auch am Sprung kam keiner der Konkurrenten an seine 16,100 Punkte heran.

Die USA feierten einen Doppelsieg. Der WM-Dritte Jonathan Horton lieferte sich bis zum letzten Gerät mit dem Ukrainer Mykola Kuksenkow einen spannenden Zweikampf, den er mit 90,198 Punkten und 0,199 Zählern Vorsprung gewann.

Überraschend gab es auch bei den Frauen einen US-Sieg. Die erst spät nachnominierte Jordyn Wieber schlug mit 59,899 Punkten die aktuelle russische Weltmeisterin Alina Mustafina, die nach einem Patzer am Boden und 0,068 Punkten Rückstand mit Rang zwei zufrieden sein musste. Mit WM-Starterin Alexandra Reisman stand eine weitere US-Turnerin auf dem Treppchen.

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