Ungeachtet der Erdbebentragödie in ihrer Heimat werden die japanischen Kunstturner beim Turnier der Meister in Cottbus am Wochenende an den Start gehen.

Vom Angebot, vorzeitig nach Hause zurückzukehren, machten die Athleten keinen Gebrauch. Natsumi Sasada bestritt am Samstag das Finale am Stufenbarren, ihr Landsmann Ryotaka Deguchi trat zum Endkampf am Seitpferd an.

Dass die diesjährigen Weltmeisterschaften im Oktober in Tokio stattfinden, war unter den Aktiven kein Gesprächsthema.

"Daran verschwende ich im Moment keinen Gedanken. Im Vordergrund steht mein Mitgefühl mit den Menschen in Japan", sagte Andreas Hirsch, Cheftrainer des Deutschen Turner-Bundes.

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