Das Tischtuch zwischen Ex-Weltmeister Fabian Hambüchen und dem neuen Deutschen Mannschafts-Meister KTV Straubenhardt ist endgültig zerschnitten.

"Ich werde in der kommenden Saison definitiv nicht für Straubenhardt starten und stehe diesbezüglich für Gespräche nicht mehr zur Verfügung", ließ der 24-Jährige am Montag mitteilen.

Der Olympia-Dritte am Reck hatte vor einer Woche wegen Erschöpfung seine Teilnahme am Bundesliga-Finale der Kunstturner in Berlin abgesagt.

Dort hatten die Badener auch ohne den 27-maligen nationalen Titelträger zum dritten Mal die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft gewonnen, sich aber über das Fehlen Hambüchens verschupft gezeigt.

Der Hesse wird sich in der kommenden Saison nun ganz auf die Sommerspiele in London konzentrieren, zumal die Liga erst im Herbst wieder mit Wettkämpfen beginnt.

"2012 ist Olympia und damit die Liga von der Priorität her das hinterste Ende vom Schwanz", sagte Vater und Trainer Wolfgang.

Schon im vergangenen Jahr war es zwischen Straubenhardt und Hambüchen zu Missstimmigkeiten gekommen.

Seinerzeit hatte der ehemalige Mehrkampf-Europameister beim TV-Turmspringen mit Stefan Raab mitgewirkt und sich dagegen entschieden, beim zeitgleich stattfindenden Bundesliga-Finale trotz einer Verletzung seine Riege als Zuschauer zu unterstützen.

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