Ein kräftiger Zoff mit seinem Vater hat Fabian Hambüchen wieder auf Kurs gebracht.

"Noch im Februar sind zwischen uns die Fetzen geflogen", sagte Hambüchen wenige Tage vor den am Montag beginnenden Weltmeisterschaften in Antwerpen, bei denen der Ex-Weltmeister aus Wetzlar wieder die größten Medaillenhoffnungen des deutschen Teams trägt. Vor allem am Reck gilt er als Mitfavorit.

Im Trainingslager in Kienbaum räumte Hambüchen ein, dass im nacholympischen Jahr nicht alles so reibungslos lief, wie es nach außen den Anschein hatte.

"Nach London wollte ich etwas weniger tun, habe in Köln nur einmal am Tag trainiert. Bis zum Swiss Cup im Dezember lief das noch ganz gut. Aber dann spürte ich irgendwie, dass ich nicht richtig fit werde", gestand Hambüchen.

"Und auch mein Vater musste mit der neuen Situation klarkommen. Dann hatte auch er das Gefühl, dass es so nicht läuft und hat eine kräftige Ansage gemacht", erklärte Hambüchen. "Ich wollte mir vom Vater doch nichts sagen lassen! Wir haben zwei Tage nicht miteinander gesprochen. Erst dann kam bei mir die Einsicht. Jetzt ist längst alles wieder gut", fügte er hinzu.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel