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Christian Ehrhoff wechselte 2003 von den Krefeld Pinguinen nach San Jose © getty

Christian Ehrhoff bleibt für drei weitere Jahre in San Jose. Im Sport1.de-Interview spricht der Nationalspieler über seine Vertragsverlängerung und die Titelambitionen der Sharks.

München - Christian Ehrhoff ist ein vielbeschäftigter Mann.

Wenn der 26-Jährige nicht gerade in der NHL für die San Jose Sharks spielt, ist er für die Spielergewerkschaft unterwegs.

Zuletzt war er deshalb bei einem Treffen in Rom, wo über die Darstellung der NHL und über neue Regeln diskutiert wurde.

"Grundlegende Regeländerungen wurden allerdings nicht beschlossen. Aber: Bei Strafzeiten wird das Bully in Zukunft im Drittel der Mannschaft ausgeführt, die das Foul begangen hat", sagte er gegenüber Sport1.de nach seiner Rückkehr.

Sport1: Sie haben ihren Vertrag in San Jose um drei Jahre verlängert. Was hat den Ausschlag dafür gegeben?

Christian Ehrhoff: Ich fühle mich in San Jose einfach wohl. Mir gefällt es dort. Und wir haben eine großartige Mannschaft, die Chancen auf den Titel hat.

Sport1: Mit Todd McLellan haben Sie einen neuen Trainer hinter Bande. Wie schätzen Sie ihn ein?

Ehrhoff: Ich kenne ihn nur aus den Spielen gegen Detroit aus der vergangenen Saison. Persönlichen Kontakt hatte ich bisher noch nicht.

Sport1: Das heißt, er war bei den Vertragsverhandlungen nicht involviert?

Ehrhoff: Nein, das ist nur eine Sache unseres General Managers. Der Trainer muss mit den Spielern leben, den der GM ihm zur Verfügung stellt.

Sport1: Die Sharks haben mit Rob Blake und Dan Boyle zwei offensivstarke Verteidiger geholt. Ist ihr Standing - Sie waren im Powerplay eine fixe Größe - gesunken?

Ehrhoff: Nein, das denke ich nicht. Schließlich habe ich meinen Vertrag verlängert und die Sharks wollten mich auch unbedingt halten. Sicherlich habe ich durch die beiden neue Konkurrenz erhalten, aber mit Craig Rivet und Matt Carle haben auch zwei Verteidiger den Klub verlassen.

Sport1: Wie gehen Sie mit dem Konkurrenzkampf um?

Ehrhoff: Das ist ein Ansporn. Es hilft mir, mich zu motivieren.

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