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Die North Carolina Tar Heels feiern den Gewinn der NCAA-Championship © getty

North Carolina gewinnt den Titel der NCAA und lässt Michigan State keine Chance. Vieles erinnert an eine ruhmreiche Zeit.

Von Julian Ignatowitsch

München - Die North Carolina Tar Heels sind neuer NCAA-Champion.

In der Nacht auf Dienstag sicherten sich die Tar Heels mit einem 89:72 gegen die Michigan State Spartans den fünften Titel ihrer College-Gechichte.

Dabei präsentierten sich Michael Jordans Erben - der fünfmalige MVP hatte North Carolina 1982 zur Championship geführt - äußerst souverän und erhielten nach dem Spiel von allen Seiten große Anerkennung.

"Keine Frage: Das beste Team hat gewonnen", gestand selbst Michigans Coach Tom Izzo ein, der sein Team schon vor dem Spiel in der Außenseiterrolle wähnte. Auch US-Präsident Barack Obama hatte die Tar Heels favorisiert.

Tar Heels spielen alles in Grund und Boden

North Carolina startete als Sieger der South Regional Division in die Endrunde und spielte dort alles in Grund und Boden - sie siegten in jedem Spiel mit mindestens zehn Punkten.

Angeführt von Ty Lawson (21 Punkte), Wayne Ellington (19 Punkte) und Tyler Hansbrough (18 Punkte), die alle drei als Erstrunden-Kandidaten für den NBA-Draft 2009 gehandelt werden, bestimmten die Tar Heels auch im Finale von Beginn an das Geschehen (88238zur DIASHOW).

Im Ford Fiel in Detroit, das normalerweise die Austragungsstätte für die Heimspiele des Football-Teams der Detroit Lions ist, führte North Carolina schon zur Halbzeit mit 55:34 und ging damit mit der größten Führung in einem College-Finale seit 42 Jahren in die zweite Halbzeit.

"Hart gearbeitet und Lohn erhalten"

"Wir haben hart gearbeitet und nun den Lohn erhalten. Nachdem es letzte Saison nicht gerreicht hat, freuen wir uns nun umso mehr", sagte Ellington.

In der vergangenen Spielzeit hatten die Tar Heels im Halbfinale eine Klatsche gegen die Kansas Jayhawks hinnehmen müssen.

Während die Tar Heels in diesem Jahr im Halbfinale Außenseiter Villanova mit 83:69 (49:40) besiegt hatten, setzten sich die Spartans im heimischen Staate gegen Connecticut mit 82:73 (38:36) durch.

NBA freut sich auf Nachwuchs

"Sie haben so viel Potenzial - diese Mannschaft könnte auch gegen die schwachen Teams der NBA bestehen", staunte Spartans-Guard Travis Walton.

Seit 1982 hat es kein Universitäts-Team geschafft, die ganze Saison hindurch an der Spitze zu stehen. Damals war Michael Jordan der Star der Mannschaft.

Auch wenn wohl kein neuer Jordan aus der Meisterschafts-Formation hervorgehen wird - die NBA kann sich auf ihre neuen Youngster freuen.

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