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Boston und Montreal gehören zu den "Original Six", den sechs Gründerklubs der NHL © getty

Mit Boston und Montreal treffen zwei Erzfeinde in der ersten Playoff-Runde aufeinander. Sport1.de stellt die Duelle im Osten vor.

Von Rainer Nachtwey

München - Die Bärte sprießen, in der NHL ist Playoff-Eishockey angesagt.

Mit den San Jose Sharks und Boston Bruins gehen zwei Klubs mit deutschen Nationalspielern als Bester ihrer jeweiligen Conference in die K.o.-Runde.

Allerdings wird Marco Sturm den Bruins in den Playoffs nicht zur Verfügung stehen.

Der Stürmer ist mit einer schweren Knieverletzung seit Dezember außer Gefecht gesetzt.

Sport1.de stellt die Erstrunden-Duelle der Eastern Conference vor.

(1) Boston Bruins - (8) Montreal Canadiens

Es ist eine der größten Rivalitäten im US-Sport - Bruins und Canadiens sind sich spinnefeind. Ein Sieg über den Rivalen ist das Schönste. Letzte Saison durften sich die Kanadier daran erfreuen, nun will Boston den Spieß umdrehen.

Mit Tim Thomas haben die Bruins einen überragenden Keeper in ihren Reihen. Der 34-Jährige spielt eine phänomenale Saison und führt die Statistiken in den Kategorien Gegentordurchschnitt und Fangquote an.

Montreal muss auf den verletzten Blueliner Andrej Markow verzichten - ein großer Nachteil. Bostons Marco Sturm wird die Playoffs wegen seiner Knieverletzung verpassen.

(2) Washington Capitals - (7) New York Rangers

Das große Scheinwerferlicht ist auf Alex Owetschkin gerichtet: Kein Ort ist passender für den exzentrischen Starspieler wie der Madison Square Garden im Big Apple. Washington ist aber nicht allein Owetschkin.

Mike Green ist der wohl beste Blueliner der Saison. Seine 31 Tore als Verteidiger sind der beste Wert seit 1993, nur vier Verteidiger (Paul Coffey, Bobby Orr, Doug Wilson und Kevin Hatcher) haben mehr Tore in einer Spielzeit erzielt.

Die Rangers spielen eine enttäuschende Saison. Auch nach dem Trainerwechsel von Tom Renney zu John Tortorella geht die Tendenz nicht deutlich aufwärts.

Die Rückkehr von Raubein Sean Avery soll den "Broadway Blueshirts" mehr Biss verleihen.

(3) New Jersey Devils - (6) Carolina Hurricanes

Die Carolina Hurricanes um Dennis Seidenberg haben gute Erinnerungen an die Devils. Bei ihrem einzigen Titelgewinn 2006 setzten sich die Canes mit 4:1 gegen den dreimaligen Champion durch.

Zudem gewannen sie drei der vier Saisonduelle. Nur im letzten setzte es eine 2:3-Niederlage.

Allerdings sind die Devils eine gefährliche Mischung aus routinierten Spielern wie Patrik Elias und heißen Youngsters wie MVP-Kandidat Zach Parise. Zudem hat New Jersey ein großes Plus auf seiner Seite: Super-Goalie Martin Brodeur. (81936DIASHOW: Die Karriere von Martin Brodeur)

(4) Pittsburgh Penguins - (5) Philadelphia Flyers

Der "Battle of Pennsylvania" - Sidney Crosby und Jewgeni Malkin gegen Daniel Briere, Mike Richards und Jeff Carter: Das Duell der Jungspunde elektrisiert den Bundesstaat.

Nach der Finalteilnahme im letzten Jahr schwächelten die Pens zu Saisonbeginn. Der Trainerwechsel von Michel Therrien zu Dan Bylsma hat sich bezahlt gemacht. Unter dem neuen Coach geht es bergauf.

Die Hoffnungen der Flyers ruhen neben Co-Kapitän Briere, der nach seiner zweimonatigen Verletzungspause langsam in Tritt kommt, auf 46-Tore-Stürmer Carter. Hier geht es zur Vorschau der Western Conference >>

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