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Christian Ehrhoff (r.) erzielte in der regulären Spielzeit acht Tore und 34 Assists © getty

San Jose bekommt es in der ersten Playoff-Runde mit dem Champion von 2007 Anaheim zu tun. Sport1.de stellt die Duelle aus dem Westen vor.

Von Rainer Nachtwey

München - Die San Jose Sharks haben diese Saison drei Klubrekorde aufgestellt.

Nie zuvor gewannen die Kalifornier mehr Spiele (53), holten mehr Punkte (117) und spielten so erfolgreich vor heimischem Publikum (32 Heimsiege).

Erstrunden-Gegner Anaheim ist jedoch nicht zu unterschätzen. Die Ducks wissen wie man gewinnt: 2007 holten sie den Stanley Cup nach Kalifornien.

Die Sport1.de-Vorschau auf die Duelle der Western Conference:

(1) San Jose Sharks - (8) Anaheim Ducks

So gut wie dieses Jahr war San Jose noch nie: Unter dem neuen Trainer Todd McLellan blühen die Sharks um Marcel Goc und Christian Ehrhoff auf.

Mit dem Champion von 2007 wartet jedoch ein unbequemer Gegner auf den NHL-Primus. Vor allem die Verteidigung um den viermaligen Stanley-Cup-Sieger Scott Niedermayer ist bärenstark.

Aber die Haie sind hungrig: Für viele der Sharks-Profis wie Jeremy Roenick und Claude Lemieux ist es die letzte Chance auf den Titel.

(2) Detroit Red Wings - (7) Columbus Blue Jackets

Titelverteidiger gegen den Playoff-Neuling: Die Blue Jackets hätte kaum ein schwereres Los erwischen können.

Detroit besticht durch Konstanz und hat mit Pawel Datsyuk, Henrik Zetterberg und Johan Franzen drei überragende Stürmer in ihren Reihen. Aber auch die Defensive um Starverteidiger Nicklas Lidström und Brian Rafalski gehört zu dem Besten, was die Liga zu bieten hat.

Columbus' Hoffnungen ruhen auf Rick Nash. Der Stürmerstar soll gemeinsam mit Oldie Michael Peca das Team führen.

(3) Vancouver Canucks - (6) St. Louis Blues

Die St. Louis Blues haben sich heimlich still und leise in die Playoffs gespielt.

Gegen die Vancouver Canucks geht die Mannschaft von Coach Andy Murray als Außenseiter ins Duell. Allerdings liegt dem Klub aus Missouri diese Rolle. Vor allem auf die Stürmer Brad Boyes und Andy MacDonald ist zu achten.

Die Canucks sind stark abhängig von ihrer Schweden-Kombo. Auf den Schultern der Sedin-Zwillinge Henrik und Daniel sowie den Routiniers Mats Sundin und Mattias Ohlund ruht die Last und Hoffnung ganz Kanadas, endlich wieder einen kanadischen Stanley-Cup-Champion zu stellen.

(4) Chicago Blackhawks - (5) Calgary Flames

Neben Montreal und Vancouver sind die Calgary Flames der dritte Hoffnungsträger im Mutterland des Eishockeys.

Der Klub um Kapitän Jarome Iginla, der erstmals seit zehn Jahren nicht die interne Torschützenliste anführt, setzt auf erfahrene Spieler. Die Leistungsträger haben fast alle die 30-Jahre-Marke überschritten.

Das krasse Gegenstück dazu sind die Chicago Blackhawks. Nach Jahren des Misserfolgs hat sich die Verjüngungskur bezahlt gemacht. Kapitän Jonathan Toews und Patrick Kane zählen beide gerade einmal 20 Lenze. Hier geht es zur Vorschau der Eastern Conference >>

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