Die frühere Starsprinterin Marion Jones hat in ihrer zweiten Karriere als Profi-Basketballerin bei Tulsa Shock in der WNBA nicht Fuß fassen können.

Der Klub entließ die 35-Jährige am Donnerstag, nachdem Jones die in sie gesetzten Erwartungen in den vergangenen beiden Spielzeiten nicht erfüllt hatte. In 47 Spielen für Tulsa stand der einstige Superstar der Leichtathletik im Schnitt 8,6 Minuten auf dem Parkett.

In der laufenden Saison kam Jones in 14 Begegnungen zum Einsatz und erzielte dabei durchschnittlich weniger als einen Punkt.

"Ich danke dem Klub, dass er mir die Chance gegeben hat, meinen Traum zu leben", sagte Jones: "Ich liebe Basketball immer noch und wäre sehr glücklich, wenn ich noch einmal die Möglichkeit bekäme, in einem Profiteam zu spielen."

1994 hatte die Amerikanerin als Stammspielerin mit den North Carolina Tar Heels den Collegetitel geholt und sich danach auf die Leichtathletik konzentriert.

Wegen Meineids und Beihilfe zum Scheckbetrug waren Marion Jones im Dezember 2007 ihre sämtlichen Olympiamedaillen aberkannt worden, zudem verbrachte sie im Olympiajahr 2008 sechs Monate im Gefängnis.

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