Yao Ming könnte schon im kommenden Jahr als erster Asiate in die Hall of Fame der NBA aufgenommen werden.

Der ehemalige Profi der Houston Rockets, der seine Karriere im vergangenen Monat wegen hartnäckiger Verletzungsprobleme beendet hatte, wurde von einem Journalisten aus seiner Heimat als Kandidat vorgeschlagen und vom zuständigen Gremium akzeptiert.

Die "Chinesische Mauer", wie der 2,29-Meter-Riese er von seinen Fans genannt wird, kann es allerdings vorerst nur als "Förderer des Spiels" in die Ruhmeshalle schaffen.

Als Spieler wird der 30-Jährige frühestens fünf Jahre nach seinem Karriereende aufgenommen. Sieben internationale Basketball-Experten müssen darüber abstimmen, ob der achtmalige Allstar aufgenommen wird.

Yao Ming braucht dabei nicht nur sechs Ja-Stimmen, der chinesische Sportstar muss sich auch noch gegen rund 15 andere Kandidaten durchsetzen.

Sollte es tatsächlich klappen, wäre Yao Ming nicht nur der erste Asiat in der Hall of Fame, der frühere Center würde auch in anderer Hinsicht Geschichte schreiben.

"Es gibt Leute, die als Spieler und später auch als Trainer aufgenommen wurden. Aber erst als Förderer und danach als Spieler oder Trainer hat es noch niemand geschafft", sagte John Doleva, Präsident und Geschäftsführer der Ruhmeshalle.

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