Den Baltimore Ravens ist die Sensation geglückt.
Der Außenseiter schlug die New England Patriots auf deren Feld mit 28:13 (0:3, 7:10, 7:0, 14:0) und zog in Super Bowl XLVII in New Orleans (3. Februar) ein.
Überragender Akteur war Quarterback Joe Flacco, der nach der Pause drei Touchdown-Pässe warf und damit das Spiel drehte.
Dabei war zunächst für die Patriots mit Quarterback Tom Brady und Offensive Lineman Sebastian Vollmer gelaufen. Sie dominierten das Geschehen und lagen zur Halbzeit 13:7 vorn.
In der zweiten Hälfte brachte Baltimores Verteidigung um Ray Lewis, der nun sein Abschiedsspiel im Super Bowl absolvieren wird, Bradys Wunder-Angriff völlig aus dem Konzept.
Damit kommt es auch zum "Harbowl" zwischen Ravens-Trainer John Harbaugh und seinem Bruder Jim, der die San Francisco 49ers betreut.
Die San Francisco 49ers haben sich ebenfalls für Super Bowl XLVII in New Orleans (3. Februar) qualifiziert.
Das Team von Colin Kaepernick setzte sich im NFC Championship Game gegen die Atlanta Falcons mit 28:24 (0:10, 14:14, 7:0, 7:0) durch.
Der 25-jährige Quarterback führte die 49ers in einem spannenden Spiel mit Pässen für 233 Yards und einem Touchdown zum Sieg.
Dabei holten die 49ers einen zwischenzeitlichen 0:17-Rückstand noch auf. Running Back Frank Gore (90 Yards) drehte die Partie mit zwei Touchdowns nach der Pause. Auch die zunächst kalt erwischte Abwehr drehte plötzlich auf und gestattete Atlanta keine Punkte mehr.
Falcons-Spielmacher Matt Ryan erzielte zwar durch seine Anspiele 396 Yards Raumgewinn, sein Angriff war aber ohne funktionierendes Laufspiel letztlich zu ausrechenbar. Kurz vor Schluss vergaben die Gastgeber an der 10-Yard-Linie der "Niners" bei einem vierten Versuch die letzte Siegchance.
