Hat Coach Bill Callahan vor zehn Jahren die Chancen seines eigenen Teams in Super Bowl XXXVII absichtlich sabotiert?
Diese schweren Vorwürfe erhebt nun Tim Brown, der damals Receiver für die Oakland Raiders spielte. Gegen Tampa Bay verloren die Kalifornier deutlich mit 21:48.
Demnach habe Callahan den zuvor einstudierten Plan für das NFL-Endspiel zwei Tage vor dem Duell mit den Buccaneers völlig über den Haufen geworfen.
"Wir haben alle von Sabotage gesprochen. Wir haben die ganze Woche Laufspiel trainiert und sollten dann plötzlich 60 Mal werfen", sagte die Legende.
Eine Erklärung liefert Brown ebenfalls. Callahan hätte seinen Freund und vorherigen Raiders-Cheftrainer Jon Gruden den Sieg schenken wollen.
"Callahan hasste die Raiders. Nur wegen Gruden war er zu uns gekommen. Einige Male ging er schon vor Spielende vom Feld", wetterte Brown.
Jerry Rice gehörte damals ebenso zum Team und bestätigte Browns Anschuldigungen. "Warum würde man so kurz vor dem Spiel alles umschmeißen? Vielleicht lag es daran, dass er die Raiders nicht mochte", meinte der beste Receiver aller Zeiten.
Callahan reagierte auf die Vorwürfe bestürzt: "Jede Andeutung, ich würde die Integrität des von mir geliebten Sports in dieser Art verraten ist falsch. Diese Anschuldigungen sollten sofort zurückgenommen werden."
