Die Louisville Cardinals haben sich den ersten NCAA-Titel seit 1986 gesichert und die Michigan Wolverines im Finale des Final Four Turniers mit 82:76 (37:38) besiegt.

Das Team von Trainer Rick Pitino schaffte es wie schon im Halbfinale gegen Wichita State, einen Zölf-Punkte-Rückstand aufzuholen und wurde dabei von Bankspieler Luke Hancock getragen.

Der Junior (drittes Jahr im College) traf jeden seiner fünf Dreipunktwürfe und kam insgesamt auf 22 Zähler. Vor allem in der ersten Hälfte sorgte Hancock für die nötigen Punkte der Louiville-Aufholjagd.

Chane Behanan unterstützte den Cardinals-Guard mit 18 Zählern und zwölf Rebounds, Peyton Siva kam auf 18 Punkte, sechs Rebounds, fünf Assists und vier Steals.

Michigans-Starspieler Trey Burke erzielte 24 Punkte, konnte die Niederlage der Wolverines aber auch nicht verhindern.

Coach Pitino, der am gleichen Tag des Titelgewinns in die Basketball Hall of Fame gewählt wurde, ist der erste College-Trainer, der die NCAA-Meisterschaft mit zwei verschiedenen Teams gewinnen konnte.

Zuletzt gelang ihm der Triumph mit den Kentucky Wildcats im Jahr 1996.

Louiville-Guard Kevin Ware, der sich im Turnier gegen die Duke Blue Devils das Bein brach, bejubelte den Sieg mit Gips von der Bank aus.

Seine Teamkollegen ehrten ihren Anführer erneut mit der Nummer 5 auf ihren Aufwärmtrikots und sorgten nach dem Spiel für ein weiteres Highlight.

Der Korb wurde soweit heruntergelassen, so dass Ware das Netz trotz Krücken abschneiden konnte.

Für Pitino hat der zweite Titel seiner College-Karriere noch ein kleines schmerzhaftes Nachspiel.

Der Trainer versprach seinen Spielern, dass er sich im Falle der Meisterschaft ein Tatoo stechen lassen wird. Das Motiv ist bislang noch nicht bekannt.

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