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Alex Rodriguez hatte im Februar zugegeben, in der Zeit von 2001 bis 2003 Steroide genommen zu haben © getty

Ehemalige Teamkollegen und Weggefährten belasten den 33-Jährigen. Demnach soll er schon zu seiner Schulzeit nachgeholfen haben.

New York - Baseball-Star Alex Rodriguez von den New York Yankees sieht sich neuen Dopingvorwürfen ausgesetzt.

Der höchstbezahlte Baseballprofi der Welt soll bereits zu seiner Schulzeit und bis zur Saison 2005 mit Steroiden nachgeholfen haben, behaupten ehemalige Teamkollegen und Weggefährten in einem Buch mit dem Titel "A-Rod", das am 12. Mai von der Sportjournalistin Selena Roberts veröffentlicht wird.

Die Quellen in dem Buch behaupten, dass "A-Rod" bereits in der High School in Miami mit Wissen seines damaligen Coaches Steroide genommen haben soll.

Ein ehemaliger Mitspieler wundert sich in dem Buch öffentlich, wie der damals 18-Jährige innerhalb eines Jahres 11 kg an Muskelmasse zugenommen hatte.

A-Rod: "Werde mich dazu nicht äußern"

Mit dem Zuwachs von 6,8 kg vor der Saison 2005/2006 hatte Rodriguez erneut für Verwunderung gesorgt. "Niemand den ich kenne, hat ihn je direkt gefragt, aber viele im Haus hegten einen Verdacht", wird in dem Buch ein Yankee-Mitarbeiter zitiert.

Der dreimal zum wertvollsten Spieler der Major League Baseball gewählte Amerikaner zeigte sich von den neuen Vorwürfen unbeeindruckt. "Ich werde mich dazu nicht äußern", teilte der 33-Jährige mit.

Rodriguez hatte im Februar zugegeben, in der Zeit von 2001 bis 2003, als er für die Texas Rangers aktiv war, Steroide genommen zu haben. Damals standen die Substanzen allerdings noch nicht auf der Verbotsliste der Liga.

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