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Das Wrigley Field-Stadion wurde 1914 gebaut, soll aber renoviert werden © getty

Der Dallas-Mavericks-Besitzer bietet offenbar bis dato die höchste Summe für einen Loser-Klub. Zwei potente Mitbieter sind noch im Rennen.

Von Michael Spandern

München - Mark Cuban hat sein Augenmerk längst nicht nur auf den Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki gerichtet.

Auch die Finanzspritzen des Mavs-Besitzers könnten alsbald ein ganz anderes Team aufpumpen.

Der umtriebige Internet-Milliardär zählt zu den drei verbliebenen Bietern für die Chicago Cubs, teilte eine im Verkaufsprozess des Baseball-Traditionsklubs eingebundene Quelle der Nachrichtenagentur "Associated Press" mit.

900 Millionen genügen nicht

Angeblich seien eine Milliarde Dollar nötig gewesen, um in die zweite Verhandlungsrunde vorzustoßen. "Comcast SportsNet" berichtet, Cuban habe mit 1,3 Milliarden das höchste Gebot abgegeben.

Etliche Bieter, die zwischen 700 und 900 Millionen offeriert hätten, sind dem Informanten zufolge schon ausgeschieden.

Auch die Spielstätte des MLB-Teams, das Wrigley Field, und ein regionales TV-Netzwerk gehören zum Paket.

Selig-Intimus wohl gescheitert

Neben Cuban sollen die Maklerfamilie Ricketts und eine Bietergruppe, der auch der ehemalige Homerung-König Hank Aaron angehört, noch im Rennen sein.

Nicht geschafft habe es der als Favorit geltende John Canning, Minderheitseigner der Milwaukee Brewers und Intimus des MLB-Boss Bud Selig.

Canning kommentierte den Bericht jedoch ebenso wenig wie die zuvor genannten Bieter.

Loser-Team mit langer Geschichte

Experten waren davon ausgegangen, dass die Cubs für mehr als die 660 Millionen Dollar über die Theke gehen, für die die Boston Red Sox, deren Ballpark und Anteile ihrer TV-Station 2002 eingebracht hatten.

Der jetzige Besitzer der Cubs, die "Chicago Tribune", hatte das Loser-Team, das seit 1908 nicht mehr Meister war, 1981 für 20,5 Millionen Dollar gekauft.

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