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Carlos Pena (r.) spielt seit 2007 für die Tampa Bay Rays © getty

Die Tampa Bay Rays gleichen die World Series aus. Philadelphia verpasst nur knapp eine neue negative Bestmarke.

Von Thorsten Deppe

München/St. Petersburg - Am Ende konnte sich Tampa Bay bei Philadelphia bedanken. Im zweiten Spiel der World Series bescherten zahlreiche ungenutzte Chancen der Phillies den ersten Sieg für die Rays in der Best-of-Seven-Serie.

"Wir hatten mehr Spieler auf den Bases, als sie hatten. Wir hatten mehr Möglichkeiten zu punkten, als sie hatten, nur wir haben nicht gepunktet", sagte Manager Charlie Manuel.

Nur einmal haben sie so Runs erzielt, das war erst im neunten Inning. Dabei standen über das Spiel gesehen 15 Phillies-Spieler auf Base.

Neuer Negativrekord

Schon im ersten Spiel hatte Philadelphia so eine neue World-Series- Bestmarke aufgestellt. Null Punkte bei 13 Spielern in "scoring position" bedeuteten einen neuen Negativrekord.

Den ersten Punkt erreichten sie durch einen späten Homerun von Eric Bruntlett im achten Inning. Doch da führte die Heimmannschaft bereits mit 4:0.

Den Grundstein zum Sieg im zweiten Spiel legte Tampa Bay bereits früh in den ersten zwei Innings.

Akinori Iwamura lief nach einem Groundout von Carlos Pena als erster Heim, während B.J. Upton die dritte Base erreichte und von dort aus, nach einem Groundout von Evan Longoria, kein Problem hatte auf 2:0 zu erhöhen.

Vorentscheidung im vierten Inning

Dioner Navarro stellte nur ein Inning später mit dem 3:0, nach einem Single von Upton, die Zeichen auf Erfolg für die Rays.

Im vierten Abschnitt sorgte Cliff Floyd für den vierten Punkt und somit für die Vorentscheidung.

Nachdem die Phillies doch noch auf 2:4 verkürzt hatten, sorgte Rays-Pitcher David Price für die letzen sieben Outs und den Sieg für Tampa. Der kommt für Floyd nicht unerwartet: "Wir haben auch das erste Spiel der ALCS verloren, die Jungs wissen also, wie sie mit solchen Situationen umgehen müssen."

Mit einem Sweep zu Hause kann Philadelphia den Titel bereits gewinnen. Allerdings müssen sie dafür ihre Chancen besser nutzen. Phillies-Manager Manuel gibt sich zuversichtlich: "Ich bin sicher, nach Hause zu kommen wird uns helfen." Das können sie bereits in der Nacht auf Sonntag (2 Uhr LIVESCORES ) beweisen, da steht die Heimpremiere für Philadelphia in der diesjährigen World Series an.

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