Die Miami Marlins haben sich nach nur einem Jahr von Teammanager Ozzie Guillen getrennt.

Grund für den Schritt ist nach Angaben des Teams aus der MLB unter anderem der Skandal um Guillens "Liebeserklärung" an den ehemaligen kubanischen Staatschef Fidel Castro.

"Das war nicht gut für das Team. Und es war auch nicht gut für Ozzie", sagte Larry Beinfest, Präsident der Baseballabteilung. Dazu kam eine enttäuschende Saison, die auf dem letzten Platz der National League East endete.

Der gebürtige Venezolaner Guillen hatte Fidel Castro im April in höchsten Tönen gelobt und war danach vom Team für fünf Spiele suspendiert worden.

"Das von Fidel Castro verursachte Leid und der Schmerz dürfen nicht verharmlost werden, vor allem nicht in einer Gemeinde, in der viele Opfer der Diktatur leben", hieß es damals in einer Mitteilung der Marlins.

"Ich liebe Fidel Castro", hatte Guillen im Interview mit dem "Time-Magazin" gesagt. Gerade in Miami, wo viele Exil-Kubaner leben, sorgten seine Äußerungen für einen Aufschrei der Empörung. Guillen entschuldigte sich später für sein Verhalten.

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