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Mickael Pietrus erzielte in Spiel sechs 14 Punkte für Orlando © getty

Die Magic wirken bei den 76ers auch ohne ihren "Superman" beflügelt, die Rockets schicken schon mal eine Kampfansage nach L.A..

Von Julian Ignatowitsch

München - Das Bild der zweiten Playoff-Runde vervollständigt sich allmählich.

In der Nacht auf Freitag haben sowohl die Orlando Magic als auch die Houston Rockets ihr Ticket für die nächste Runde gelöst.

Während die Magic bei den Philadelphia 76ers souverän mit 114:89 siegten, hatten auch die Rockets beim 92:76 gegen die Portland Trail Blazers wenig Mühe.

Damit kämpfen nur noch Titelverteidiger Boston Celtics gegen die Chicago Bulls sowie die Atlanta Hawks gegen die Miami Heat um einen Platz in der Runde der letzten Acht.

Auch ohne "Superman" beflügelt

Orlando legte auch ohne "Superman" Dwight Howard, der aufgrund einer Sperre fehlte, einen soliden Auftritt hin und entschied die Serie gegen die 76ers mit 4:2 für sich (DATENCENTER: Ergebnisse).

"Wir wollten heute beweisen, dass wir auch ohne Dwight Spiele gewinnen können", sagte Magic-Coach Stan Van Gundy: "Das ist uns gelungen."

Forward Rashard Lewis erzielte 29 Punkte, Guard Rafer Alston kam auf 21 Zähler.

Miller mit gewagter These

Philadelphias Spielmacher Andre Miller ließ sich aufgrund der starken Leistung des Gegners sogar zu einer gewagten These hinreißen: "Sie sind ohne Howard wohl noch stärker", meinte er: "Der Ball läuft schneller, sie stehen nicht so viel herum."

Ein bekanntes Gesicht aus der Basketball-Bundesliga muss seine Titelträume damit vorerst begraben: Tony DiLeo, der früher das Baketball-Team von Agon 08 Düsseldorf und den BSC Saturn Köln erfolgreich trainierte, übernahm während der Saison den Trainerposten bei den 76ers.

"Wir hatten keine Antwort parat", resümierte er enttäuscht.

In der zweiten Runde treffen die Magic auf die Celtics oder die Bulls.

Rockets treffen auf Lakers

Der nächste Gegner der Houston Rockets steht dagegen schon fest. Nachdem die Rockets die Serie gegen Portland mit 4:2 (STATISTIK: Playoffbaum) für sich entschieden, treffen sie nun auf die Los Angeles Lakers.

"Wir haben gezeigt, was wir drauf haben und wollen weiter kommen. Jeder will das - Cleveland, Boston, natürlich auch L.A.", schickte Ron Artest eine Kampfansage in Richtung der "Stadt der Engel".

Mit 27 Zählern war Artest bester Werfer seines Teams. "Beat L.A." schallte es schon während dem Spiel gegen die Trail Blazers von den Rängen.

Portland zieht positive Saisonbilanz

Portland zog trotz des Ausscheidens eine positive Saisonbilanz.

"Das war ein tolles Jahr. Wir haben viel Erfahrung gesammelt, auch wenn wir am Schluss nicht unser bestes Basketball gespielt haben", betonte Hoffnungsträger Brandon Roy.

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